Windenergie und Citymaut

Posted on 6 Oktober , 2012

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Mal so für eine nordeutsche Gemeinde angedacht:

Foto: Gunnar Ries – auf flickr:


Wenn ein LKW eine Straße so abnutzt, wie 30.000 KFZ’s
Und wenn für Windenergieanlagen 4 LKW Fahrten benötigt werden
Dann sind das also schon mal 8 (Schwerlast!)fahrten (Hin- und Zurück) je WEA
Das ergäbe ein Abnutzungspotential von 8 * 30.000 = 240.000 KFZ/WEA (niedrigst geschätzt, weil sicher mehr Fahrten und Schwerlaster auch mehr kaputt machen)

Bei 81 WEA im Dorf sind das also so rundweg 1.944.000 „KFZ-Fahrten“

4.800 Einwohner
Wenn jeder ein Auto hätte und jeden Tag fährt, dann sind das rund 4800 * 365 Fahrten =
175.200 Fahrten der Bewohner (im Jahr)
Bei geschätzten 300.000 Übernachtungen / Jahr und je 1 KFZ Fahrt sind es halt
300.000 KFZ-FAHRTEN / Jahr durch Gäste

175.200 KFZ-Fahrten / Jahr durch Einheimische
300.000 KFZ-Fahrten / Jahr durch Gäste
475.200 KFZ-Fahrten / Jahr mal so geschätzt

Dem gegenüber stehen
1.944.000 „KFZ-Fahrten“ Für WEA.

Vieles ist hier zu grob angelegt:

    – Die WEA Fahrten beziehen sich auf die Gesamte Bauzeit von mehr als 20 Jahren
    Es sind sicher mehr als 4 LKW Fahrten / WEA notwendig
    – Die zu Grunde gelegten Schwertransporte haben u.U. Einen noch höheren Abnutzungsgrad, als „Normale“ LKW.

    – In der Gemeinde fallen zusätzliche Fahrten an: Mülltransporter Lieferanten aller Art. Baufahrzeuge, etc.
    – Übernachtungszahlen beziehen sich auf Menschen. Meist nutzen im Urlaub aber mehrere Menschen ein Auto.

    – u.s.w.

Aber:
Ist es nicht enorm, wie stark die Windenergie unser Straßennetz beansprucht? Hat schon mal jemand überprüft, ob das durch die WEA verursachte Steueraufkommen in der Lage ist, die Straßeninstandhaltung zu tragen?

Alles oben sind grob zusammengetragene Zahlen einer Norddeutschen Gemeinde über die sich im Netz heute morgen einige Zahlen finden liessen. Da geht natürlich viel genauer.
Ich wollte nur mal wieder einen Gedanken in die Runde werfen, zur Diskussion, die gerade auch geführt wird.

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