Über Ostern soll(te) in den Räumen des Mathe-Gebäudes der TU Berlin ein Anarchismus-Kongress stattfinden. Die vom AStA angemeldete Veranstaltung wurde nun vom Präsidium der TU untersagt. DerAStA weist auf die zahlreichen Veranstaltungen der letzten Jahrzehnte an der TU hin, die viele Bewegungen und Organisationen auf den Weg brachten, von denen einige heute gar staatstragenden Rang haben. So gehen auf den Tunix Kongress 1979 die Gründung der Grünen Partei zurück und letztlich auch die Gründung TAZ. Im Jahre 2000 wurde hier attac-Deutschland gegründet, damit sind nur drei von vielen Veranstaltungen und Gründungen genannt. Das Landeskriminalamt bot vergangene Woche der Leitung der TU seine Unterstützung an, was der Aussage eines BZ-Artikels vom 9.4. widerspricht, in dem eine Sprecherin der TU zitiert wird: „Die Veranstaltung wurde von dem Asta ohne unsere Genehmigung geplant. Wir werden versuchen, den Kongress zu unterbinden.“. Nunja, wer als LKA Unterstützung anbietet und über wohlmöglich „verdeckte Hinweise und Quellen“ verfügt, der hat in diesem Land mehr Einfluss, als nach Freiheit, Einigkeit und Gleichheit strebende Diskutanten.
Wie lemmig sind wir eigentlich?
“Die Zocker soll´n die Zeche zahlen“ stand in breiten Lettern auf dem Transparent das die Aktivisten in Norden vor der Geschäftsstelle hochhielten. Damit beteiligte sich Ostfriesland am weltweiten Protesttag. Zwei als Spekulanten verkleidete Männer warfen sich vor der Bank Geldsäcke zu, während andere Menschen versuchten einer der Geldsäcke Herr zu werden. Doch wie im richtigen Leben gelang dies nicht 

