Auerochse’s Weblog

Beiträge vom Mai 2009

Deutschlands beste Friseur – Website. Ich stimme für www.herr-u-macht-haare.de

28 Mai , 2009 · Kommentar schreiben

Noch bis zum Sonntag kann gevotet werden für Deutschlands beste Friseur-Website.
Ich habe für die Seite „Herr-u-macht-haare.de“ gestimmt. Sascha Uetrecht betreibt dort eine fein gestaltete Seite mit eingebettetem Blog. Das besondere: Sascha ist Friseur, ist selbständig, ist gut (was die Kommentare seiner Kunden beweisen) und Sascha hat keinen Meisterbrief sondern arbeitet im traditionellen Reisegewerbe. Der Unterschied zum Salon-Friseur ist im wesentlichen der: Die Kunden von Friseurmeister Müller oder Schulze kommen in dessen Salon und fragen um eine Frisur nach. Die Kunden des Reisegewerbetreibenden Herrn U werden von diesem angesprochen „Darf ich Ihnen die Haare frisieren“. Näheres dazu findet sich auf seiner Website. Ich habe für die Seite „Herr-U-Macht-Haare.de“ gevotet,
- weil er eine schön gestaltete Seite hat
- weil er sich im freien Handwerk bewegt
- weil er innovativ arbeitet
- weil das Echo der Kunden auf seine Arbeit durchweg gut ist.

Das Reisegewerbe ist für das Handwerk ein wenig so wie open-source für IT. Ein Unterschied ist allerdings, dass Behörden und Handwerkskammern regelmässig die freien Handwerker mit Grundrechtsverletzungen einzuschränken versuchen – das aber ist eine andere Geschichte…
Voten für die Website von Herrn U geht so: Die Seite aufrufen und den „Orden-Button“ rechts anklicken – fertig!

Kategorien: Freiheitsrechte · Handwerk · Uncategorized
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Petition beim Bundestag zeichnen – Gegen Netzzensur

25 Mai , 2009 · Kommentar schreiben

Es geht um Kinderpornographie?

Nein – es geht um die Schaffung und Installation und vor allem die Gewöhnung an Zensurstrukturen. (Vielleicht geht es auch um einen Wahlkampf-Schlagwortwahlkampf halt)


100.000 Stimmen für freie Medien | Petition zeichnen, jetzt!

Gesetzeswidrige Inhalte gehören entfernt und nicht mit einem Etikett (STOPP-Schild) belegt!

Gemeinsam wollen Wirtschaftsminister und Familienministerin „Stoppschilder“ Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten vorschalten. Wer also demnächst durch Zufall oder absichtlich auf so eine Seite surft, der bekommt eine Seite angezeigt auf dem das Stoppschild steht und darin ein Warntext. Abgeschaltet werden die kritischen Seiten aber nicht. Eine Verfolgung der Betreiber der angesurften Seiten ist damit auch nicht verbunden. Und umgehen lässt sich das ganze mit Einstellungen, die jeder Mensch innerhalb von wenigen Sekunden an seinem Rechner vornehmen kann. Dazu gibt es mittlerweile Videoanleitungen im Netz, die keine 30 sec. dauern.

Kritikpunkte:
– Der Schutz ist unwirksam
– Massnahmen der Strafverfolgung gegen die Betreiber der Seiten findet hierdurch nicht statt
– Die ständig aktualisierte Liste der zu sperrenden (mit Stoppschild zu versehenden) Seiten führt das BKA. eine Kontrolle findet nicht statt

Mögliche oder wahrscheinliche Folgen:
– Die gesperrten aber nicht abgeschalteten Seiten finden andere Wege zum Interessenten
– Das BKA entwickelt bei der Erstellung, Verwaltung und Weitergabe der Sperrlistendaten an die Netzbetreiber ein (unkontrolliertes) Eigenleben
– Und in ferner Zukunft könnend diese Listen für andere Zwecke genutzt werden. Sollten mal viele Menschen eine grosse Demonstration besuchen wollen – mehr Menschen als vom BKA (oder dahinterstehenden Verantwortungsträgern) gewünscht, so könnten z.B. die Seiten die auf diese Demonstrationen hinweisen flink „gesperrt“ werden. (Aber das könnten wir ja umgehen, s.o.).
- Das BKA entwickelt ein Eigenleben. Dem Staat fehlt jegliche Kontrolle (z.B. durch das Parlament)
- Letztlich schwindet so ein ganz tüchtiger Brocken unserer Freiheit.

Kinderpornographie ist schlimm. Hier werden Leib und Seele von Menschen geschädigt! Das gehört gestoppt. Die feigen Massnahmen von Ursula von der Leyen und Freiherr Theodor zu Guttenberg sind hierzu nicht geeignet. Sie betreiben eine Farce und treiben Ihren persönlichen Kampf um Posten auf Kosten von kleinen Menschen. Das ist abscheulich!

Und sie beschneiden die Freiheit und vergreifen sich mal wieder an Grundrechten. Naja und halt: Eine Diskussion findet nicht wirklich statt!

Am Mittwoch findet eine Anhörung im Bundestag statt. Wir Internetnutzer möchten bis dahin gerne die Symbolträchtige Zahl von 100.000 Mitzeichnern der Petition gegen diese Massnahmen zusammenbekommen.
MACH MIT!
Näheres erfährst Du, wenn du auf das Banner oben klickst!

Kategorien: Freiheitsrechte · Politik allgemein · Überwachungswahn
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KemperTrautmann mahnt kritischen Videomacher „Du bist Terrorist“ ab

23 Mai , 2009 · Kommentar schreiben

Ausgerechnet jetzt, da alle die Grundrechte in Deutschland feiern, sieht sich die Agentur KemperTrautmann befleissigt Alexander Lehmann abzumahnen. Dabei geht es der Agentur um die Verletzung am Markenrecht der Kampangne „Du bist Deutschland“. Lehmann hat das folgende Video als Uni-Abschlussarbeit gefertigt:

Eine Abmahnwelle schwelgt durch Deutschland. Die prominentesten Fälle finden viel Zuspruch im Netz. So etwa das Vorgehen der RWE-Werbeagentur Jung von Matt in Sachen ausgestrahlt.de/urgewald.de. Hintergrund war die kritische „Persiflage“ einer Werbung für vermeintlich regenerativen Strom der RWE. Ebenfalls breite (Netz)öffentliche Aufmerksamkeit erhielt die Unterlassungserklärung der (Mehdorn)Bahn gegen netzpolitik.org. Der Betreiber des Blogs Netzpolitik.org, Markus Beckedahl hatte ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn gepostet. Die Bahn verfolgte die Angelegenheit dann nicht weiter, weil das entsprechende Dokument innerhalb praktisch von Minuten auf hunderte Server „gespiegelt“ wurde. Somit war das Dokument nicht mehr aus dem www zurückzuholen. Aber das sind nur die spektakulären Fälle. Abgemahnt wird heute täglich – hundertfach. Vielleicht nimmt sich ja ein MdB des nächsten Bundestages mal dieser Problematik an? Ach ja – näheres zum aktuellen Fall „Du Bist Terrorist“ gibts hier.

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Vattenfall verklagt KlimaschützerInnen

11 Mai , 2009 · Kommentar schreiben

Mehr als 30 Klimaschützer/innen hatten im letzten Sommer die Baustelle des geplanten Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg besetzt. Im Rahmen eines Klimacamps hissten sie auf einem Kran das Banner „Stromkonzerne enteignen!“, was bundesweit für Aufsehen sorgte. Nun versucht Vattenfall, die KlimaschützerInnen für ihre Aktion zivilen Ungehorsams zur Kasse zu bitten – und baut täglich weiter an seinem Klima-Killer. Der nächste Gerichtstermin ist schon am 12. Mai. Lest mehr hier:

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DVU Aufmarsch: Planungen zur Gegendemo in Norden – Ostfriesland

11 Mai , 2009 · Kommentar schreiben

Am Mittwoch den 13. Mai findet im Hotel zur Post (in Norden) ab 20 Uhr ein Planungstreffen gegen die für das Wochenende angekündigte DVU-Werbeveranstaltung statt. Zur Gegendemo rufen neben freien Gruppen auch Parteien und Gewerkschafter auf. Darauf wies der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hans Forster aus Norden hin.

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